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Der Olympismus ist eine Lebensauffassung, die die Qualitäten von Körper, Willen und Geist zu einem ausgewogenen Ganzen vereint. Durch die Verbindung von Sport mit Kultur und Bildung strebt der Olympismus nach einer Lebensweise, die auf der Freude an der Anstrengung, dem erzieherischen Wert guter Vorbilder und der Achtung universeller, grundlegender ethischer Prinzipien basiert. 
 
Die Olympische Bewegung hat sich zum Ziel gesetzt, zu einer friedlichen und besseren Welt beizutragen, indem sie junge Menschen durch Sport ohne jegliche Form von Diskriminierung und im Geiste des Olympismus erzieht: mit gegenseitigem Verständnis in einer Atmosphäre der Freundschaft, Solidarität und Fairness. 
 
Die Grundprinzipien und wesentlichen Werte des Olympismus sind in der Olympischen Charta beschrieben. Diese gilt gleichzeitig als Satzung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Sie beschreibt auch die Rechte und Pflichten des IOC, der internationalen Sportverbände und der Nationalen Olympischen Komitees (NOKs), der wichtigsten Vertreter der Olympischen Bewegung. Schließlich müssen auch die Organisationskomitees für die Olympischen Spiele die Bestimmungen der Olympischen Charta einhalten.
Die in der Olympischen Charta beschriebenen Rechte und Freiheiten gelten für alle Menschen, ohne jegliche Diskriminierung aufgrund von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, sexueller Orientierung, Sprache, Religion, politischer oder anderer Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder anderem Status. 
 
Am Olympischen Tag, der jedes Jahr am 23. Juni begangen wird, rückt das IOC gemeinsam mit den Nationalen Olympischen Komitees aus aller Welt die olympischen Werte in den Mittelpunkt.