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Die heutige Sportwelt steht vor zahlreichen Herausforderungen, die die olympischen Werte, den Grundpfeiler des BOIK und der Olympischen Bewegung, untergraben können. Das Phänomen der Wettkampfmanipulation oder des Matchfixings ist ein Beispiel dafür. Innerhalb der Olympischen Bewegung wird sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene mit verschiedenen Akteuren zusammengearbeitet, um diesen Verstoß gegen die Integrität des Sports zu bekämpfen.


Internationales Olympisches Komitee (IOC)

Das IOC spielt seit langem eine Vorreiterrolle auf internationaler Ebene im Kampf gegen die Manipulation von Sportwettbewerben. So ist es beispielsweise seit 2006 gemäß dem Ethikkodex des IOC allen Teilnehmern der Olympischen Spiele verboten, auf olympische Wettbewerbe zu wetten. Die aktuellen Maßnahmen des IOC basieren auf einer dreigliedrigen Struktur: Regulierung, Sensibilisierung und Aufklärung sowie Informationsaustausch und Forschung. Zu den Initiativen des IOC gehören unter anderem der „Olympic Movement Code on the Prevention of the Manipulation of competitions” (Olympischer Kodex zur Verhinderung der Manipulation von Wettkämpfen) und das IBIS-System („Integrity Betting Intelligence System”, Integritäts-Wettinformationssystem).


Nationale Plattform gegen Spielmanipulation

In Belgien wurde 2016 die nationale Plattform gegen Spielmanipulation ins Leben gerufen. Sie wurde am 16. Dezember 2016 mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung offiziell bestätigt. Das BOIK ist einer der Partner dieser Plattform, zusammen mit dem FÖD Justiz, den Ministerien für Sport, der Föderalen Polizei, der Föderalen Staatsanwaltschaft, der Glücksspielkommission, der Nationalen Lotterie, VSF, AISF und einigen Sportverbänden. Die nationale Plattform gegen Spielmanipulation verfolgt drei Ziele: Prävention, Aufdeckung und Bekämpfung 

Jahresbericht 2017 der nationalen Plattform gegen Spielmanipulationen


Bekämpfung von Wettbetrug innerhalb des BOIK

Das BOIK ist ein aktiver Partner der nationalen Plattform gegen Wettbetrug. Darüber hinaus werden die Aktivitäten des IOC genau verfolgt und es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der „Olympic Movement Unit on the Prevention of the Manipulation of Competitions” des IOC. Das BOIK engagiert sich auch im Rahmen des europäischen Projekts POINTS des EOC EU Office in Zusammenarbeit mit Partnern wie dem IOC und INTERPOL. 
 
Innerhalb des BOIK wurde Matthias Van Baelen zum Ansprechpartner für Wettkampfmanipulationen ernannt. Er vertritt das BOIK in der nationalen Plattform.

Bei Fragen zu diesem Thema können Sie ihn per E-Mail (m.vanbaelen@olympic.be) oder telefonisch unter 02/474 51 82 kontaktieren. Alle Fragen oder möglichen Meldungen werden ernsthaft und mit aller Diskretion und Objektivität behandelt. Ohne ausdrückliche Zustimmung werden keine Schritte unternommen.

Wenn Sie eine offizielle Meldung machen möchten, können Sie sich auch an die offizielle Meldestelle für Sportbetrug der nationalen Plattform bei der Föderalen Polizei wenden: http://sportfraude.be.


Weitere Informationen über den Kampf gegen Wettbetrug